Bullet Journal

Bullet Journal – Ringbuch oder Hardcover?

Hallo ihr da draußen! Heute möchte ich für euch die Frage klären, welche Vor- und Nachteile ein Ringbuch bzw ein Hardcover hat. Ich selbst habe bereits ein paar Bullet Journale als Hardcover gefüllt, seit Mitte März führe ich ein Ringbuch. Ich selbst bin noch immer etwas unentschlossen, welche Art mir besser gefällt, und vielleicht kann ich euch gerade deshalb eine gute Übersicht geben.

Vorteile des Hardcover:

  • gut geschützt, es kann immer etwas in deiner Tasche auslaufen, aber dagegen schützt der feste Einband dein Bullet Journal. Auch zerknittert wird in der Regel nichts.
  • ein festes Buch bringt Ordnung, du kannst nichts immer wieder umsortieren, wie es dir bei einem Ringbuch möglich ist, dies kann natürlich als Vor- oder Nachteil erscheinen.
  • das Durchblättern im Bullet Journal ist mit einem festen Buch schöner. Einen warmen Kakao in der einen und dein Notizbuch in der anderen.
  • es hat ein festes Ende, geben wir es zu: Wir fangen alle gern etwas Neues an. Und die ersten Seiten, eines Journals, mit Buchstaben und Letterings zu füllen ist ein magischer Augenblick, auf den ich mich immer riesig freue

Nachteile des Hardcover:

  • ein festes Buch, ich schrieb es schon, kann auch nervig sein. Besonders für die Perfektionisten unter euch. Obwohl ich finde, gerade diejenigen sollten sich der Herausforderung eines Hardcover stellen. (Stichwort: Selbstentwicklung)
  • Eine Seite wird meist weniger schön, oder es bedarf zumindest mehr Mühe, da die Mitte des Buches Rechts- sowie Linkshänder stört. Doch dafür gibt es Klammern, also das Problem ist zu einfach zu beheben.
  • Es hat ein Ende, und wir können Listen, die über das gesamte Jahr laufen, nicht mitnehmen, oder müssen es abschreiben. Dieser Punkt hat mich zu dem Wunsch geführt ein Ringbuch auszuprobieren.

Ihr seht, das Hardcover bietet eine gewisse Herausforderung, birgt in sich aber durch seine feste Form ein schönes Bild für das was die meisten von einem Bullet Journal erwarten. Es soll organisieren, zusammen führen und nebenbei können wir kreativ sein. Was kann uns das Ringbuch an dieser Stelle noch bieten?

Vorteile des Ringbuches:

  • Flexibilität, in einem Ringbuch kannst du die jeweiligen Projekte umsortieren.
  • Leere Seiten lassen, damit eine Liste fortgesetzt werden kann? Brauchst du nicht, du kannst später einfach eine Seite dazuheften.
  • Dir gefällt eine Seite nicht? Dann fliegt sie raus, belaste dich nicht mit unnützen Dingen. (Hier bist du gefragt, was glaubst du solltest du von deinem Bullet Journal lernen?)
  • Du kannst jede Seite, ohne viel Mühe gestalten. Entnimmt sie einfach kurz deinem Journal, wenn du fertig bist, kommt sie wieder an ihren Platz

Nachteile des Ringbuches:

  • Löcher können ausreißen, zugegeben dafür gibt es diese Kleberinge, aber es sei trotzdem, der Vollständigkeit zur Genüge, erwähnt werden.
  • Das planen einer neuen Seite, will gelernt sein. Oft hilft es mir eine neue Seite quasi auf der Rückseite (mit den Löchern an der rechten Seite) zu beginnen, damit ich auf jeden Fall eine Doppelseite zur Verfügung habe.
  • Die Hülle könnt ihr selbst bestimmen, daher kann es von Außen ebenso robust gewählt sein, wie das Hardcover

Nun habt ihr auch das Ringbuch etwas besser kennen gelernt. In diesem Text habt ihr Denkanstöße gefunden. Hier ist es wichtig, dass ihr wisst was ihr wollt oder braucht. Ich kann euch 1000 und einen Vorteil nennen, wenn ihr ein schlechtes Gefühl dabei habt, bringt es euch keine Freude. Ich würde mich freuen, wenn ihr in den Kommentaren von eurem BuJo erzählt. Habt ihr auch schon mal das jeweils andere ausprobiert?

Ich freue mich von euch zu hören!

Eure Jeraphin

P.s: wenn ihr wissen wollt wie ich zu meinem Bullet Journal kam, klickt einfach hier und viel Spaß beim Lesen.

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